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Ein Imperium, das sich auf Macht stützt, erweckt niemals Zuneigung und Loyalität, wie Menschen sie bereitwillig gegenüber einem Regime der Ideen und der Schönheit entwickeln. Ein Herrscher muss sein Großes Imperium mit Schönheit und Kultur schmücken.
Aus einer Rede des Kronprinzen Raphael Corrino,
Archivinstitut Kaitain
Die Jahre waren sehr unfreundlich zu Baron Wladimir Harkonnen gewesen.
In einem Wutanfall hatte er seinen Gehstock mit dem Sandwurmkopf quer über den Tresen des Therapieraums geschwungen. Töpfe mit Salben, Fläschchen mit Pillen und Injektoren zerschellten klirrend auf dem Boden. »Nichts hilft!« Jeden Tag ging es ihm schlechter, jeden Tag wurde er abstoßender. Im Spiegel sah er ein aufgedunsenes, gerötetes Gesicht, das eine Karikatur des ehemaligen Adonis war und kaum noch an den Mann erinnerte, der er einmal gewesen war.
»Ich sehe nicht wie ein Mensch, sondern wie ein wandelnder Tumor aus!«
Piter de Vries kam hereingehuscht, um seine Hilfe anzubieten. Der Baron schlug mit dem schweren Stock nach ihm, doch der Mentat wich ihm mit der Eleganz einer Kobra aus.
»Geh mir aus den Augen, Piter!« Der Baron wankte und bemühte sich, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. »Sonst fällt mir diesmal wirklich eine Methode ein, dich zu töten.«
»Wie mein Baron es wünscht«, sagte de Vries mit übertriebener Glattheit. Er verbeugte sich und zog sich zurück.
Der Baron hatte nur für wenige Menschen Sympathie übrig, doch er schätzte die verschlungenen Gedankenwege seines verderbten Mentaten sehr – seine komplexen Intrigen, seine langfristigen Extrapolationen ... auch wenn er häufig viel zu aufdringlich war und zu wenig Respekt an den Tag legte.
»Warte, Piter! Ich brauche dein Mentatenhirn.« Er bewegte sich schwerfällig in seine Richtung, auf seinen Gehstock gestützt. »Ich habe nur eine einzige Frage. Finde heraus, was mit meinem Körper geschieht. Sonst werde ich dich in die tiefste Sklavengrube werfen lassen.«
Der dürre Mann wartete, bis der Baron ihn eingeholt hatte. »Ich werde mein Bestes tun, Baron. Mir ist durchaus bewusst, was mit all Ihren Ärzten geschehen ist.«
»Nichtskönner!«, knurrte er. »Keiner hatte auch nur einen Anhauch von Kompetenz!«
Einst war der Baron gesund und voller Energie gewesen, doch nun litt er an einer Krankheit, deren Symptome ihn anwiderten und ängstigten. Er hatte stark an Gewicht zugenommen. Dagegen halfen weder sportliche Aktivitäten noch medizinische Therapien oder chirurgische Eingriffe. In den vergangenen Jahren hatte er jede mögliche Behandlung und die bizarrsten medizinischen Experimente über sich ergehen lassen – allesamt ohne Erfolg.
Aufgrund ihres Versagens hatten zahlreiche Ärzte des Hauses einen qualvollen Tod durch Piter de Vries erlitten. Häufig hatte er zu diesem Zweck ihre eigenen Instrumente auf phantasievolle Weise eingesetzt. Infolgedessen gab es auf Giedi Primus keine hochqualifizierten Mediziner mehr – oder zumindest hatte es den Anschein. Wer noch nicht hingerichtet worden war, hatte vermutlich eine falsche Identität angenommen oder sich auf eine andere Welt geflüchtet.
Noch ärgerlicher war der Umstand, dass gleichzeitig immer mehr Diener verschwanden – und nicht nur, weil der Baron ihre Exekution angeordnet hatte. Sie hatten sich heimlich aus der Burg geschlichen und sich in Harko City unter die namenlose Masse der Arbeiter gemischt. Wenn sich der Baron in Begleitung seines Wachhauptmanns Kryubi auf die Straßen hinauswagte, hielt er ständig nach Leuten Ausschau, die den Dienern, die ihn im Stich gelassen hatten, auch nur ähnlich sahen. Stets hinterließ er eine blutige Spur in der Stadt. Doch diese Morde bereiteten ihm nur wenig Vergnügen; viel lieber wären ihm Antworten gewesen.
De Vries begleitete den Baron, der in den Korridor humpelte. Sein Gehstock schlug klackend auf den Fußboden. Bald, so dachte der füllige Mann, würde er einen Suspensormechanismus tragen müssen, um seine schmerzenden Gelenke vom übermäßigen Gewicht zu entlasten.
Eine Arbeitergruppe erstarrte, als sich die beiden näherten. Der Baron bemerkte, dass sie einen Schaden an der Wand reparierten, den er selbst einen Tag zuvor während eines Wutanfalls verursacht hatte. Alle verbeugten sich tief, als der Baron vorbeihumpelte, und stießen hörbare Seufzer der Erleichterung aus, nachdem er hinter der nächsten Biegung verschwunden war.
Schließlich erreichten de Vries und er einen Ankleideraum mit himmelblauen Vorhängen, wo sich der Baron auf einem schwarzen Sofa aus Schwurmleder niederließ. »Setz dich neben mich, Piter.« Die tintenschwarzen Augen des Mentaten blickten sich wie die eines gefangenen Tieres um, und der Baron schnaufte ungeduldig. »Ich werde dich heute vielleicht nicht töten, wenn du mich gut berätst.«
Der Mentat ließ sich nicht aus der Fassung bringen und gab keinen Hinweis auf seine Gedanken. »Sie zu beraten ist der einzige Zweck meiner Existenz, Baron.« Er wahrte die Ruhe und sogar eine gewisse Arroganz, weil er wusste, dass es viel zu kostspielig für das Haus Harkonnen wäre, ihn zu ersetzen, auch wenn die Bene Tleilax jederzeit einen neuen Mentaten aus dem gleichen genetischen Material züchten konnten. Möglicherweise hielten sie schon längst Ersatz bereit.
Der Baron trommelte mit den Fingern auf der Armlehne des Sofas. »Das ist wahr, aber leider kannst du mich nicht immer so beraten, wie ich es mir wünsche.« Er musterte de Vries aufmerksam und setzte hinzu: »Du bist ein sehr hässlicher Mann, Piter. Selbst als Kranker sehe ich immer noch besser aus als du.«
Die echsengleiche Zunge des Mentaten fuhr über Lippen, die vom Sapho-Saft scharlachrot gefärbt waren. »Aber mein lieber Baron, mein Anblick war Ihnen doch stets eine Freude!«
Das Gesicht des Barons verhärtete sich, dann beugte er sich näher an den großen, dürren Mann heran. »Ich habe genug von Amateuren. Ich möchte, dass du mir einen Suk-Arzt beschaffst.«
Überrascht sog de Vries den Atem ein. »Aber Sie haben darauf bestanden, dass absolutes Stillschweigen über die Natur Ihrer Krankheit gewahrt werden soll. Ein Suk-Arzt muss all seine Aktivitäten dem Inneren Kreis melden – und ihm den größten Teil seines Honorars überweisen.«
Wladimir Harkonnen hatte versucht, bei verschiedenen Mitgliedern des Landsraads den Eindruck zu erwecken, dass er durch seine Exzesse korpulenter geworden war – was für ihn ein akzeptabler Grund war, da er keine Schwäche implizierte. Und angesichts der Vorlieben des Barons klang diese Erklärung sogar recht glaubwürdig. Er wollte sich vor anderen Adligen nicht lächerlich machen. Ein großer Baron sollte nicht an einer simplen, peinlichen Krankheit leiden.
»Lass dir etwas einfallen. Benutze nicht die offiziellen Kanäle. Wenn ein Suk mich heilen kann, habe ich nichts mehr zu verbergen.«
* * *
Mehrere Tage später erfuhr Piter de Vries, dass ein talentierter, aber auch recht narzisstisch veranlagter Suk-Arzt für das Haus Richese arbeitete, einen Verbündeten der Harkonnens. Im Geist des Mentaten setzten sich die Zahnräder in Bewegung. In der Vergangenheit hatten die Richesianer immer wieder Intrigen unterstützt, die von den Harkonnens angeregt worden waren, einschließlich des Attentats auf Herzog Paulus Atreides in der Stierkampfarena. Dennoch waren die Verbündeten hinsichtlich der Prioritäten häufig unterschiedlicher Auffassung gewesen. In dieser äußerst delikaten Situation lud de Vries den richesischen Premierminister Ein Calimar ein, die Burg des Barons auf Giedi Primus zu besuchen, um über ein ›profitables Geschäft zu beiderseitigem Nutzen‹ zu reden.
Calimar war ein älterer, elegant gekleideter Mann, der sich seine jugendliche Sportlichkeit bewahrt hatte. Er hatte dunkle Haut und eine breite Nase, auf der er ein drahtiges Brillengestell trug. Als er am Raumhafen von Harko City eintraf, war er in einen weißen Anzug mit goldenen Revers gekleidet. Vier Wachmänner in blauer Harkonnen-Uniform eskortierten ihn in die Privatgemächer des Barons.
Unmittelbar nachdem er die Räume betreten hatte, zuckte die Nase des Premierministers, als er einen unangenehmen Geruch bemerkte, was sein Gastgeber amüsiert zur Kenntnis nahm. Die nackte Leiche eines männlichen Jugendlichen hing nur zwei Meter entfernt in einem Schrank. Der Baron hatte die Tür absichtlich einen Spalt weit offen gelassen. Der faulige Gestank vermischte sich mit älteren Duftnoten, die sich auch durch stärkste Parfümierung nicht mehr aus den Räumen vertreiben ließen.
»Bitte setzen Sie sich.« Der Baron zeigte auf eine Couch mit getrockneten Blutflecken. Er hatte das Treffen sorgfältig geplant und die unterschwelligen Drohungen gezielt eingesetzt, damit sich der Politiker von Richese nicht zu sicher fühlte.
Calimar zögerte – ein entzückender Augenblick für den Baron –, bevor er den Platz einnahm. Das Angebot eines Kirana-Brandys lehnte er ab, doch sein Gastgeber genehmigte sich ein Gläschen. Der Baron ließ sich in einen schaukelnden Suspensorsessel sinken. Hinter ihm stand sein nervöser Mentat, der nun erklärte, aus welchem Grund das Haus Harkonnen um dieses Gespräch gebeten hatte.
Calimar schüttelte überrascht den Kopf. »Sie möchten, dass ich Ihnen meinen Suk-Arzt schicke?« Seine Nase zuckte immer noch, und sein Blick suchte den Raum nach der Quelle des Verwesungsgeruchs ab, bis er die Schranktür bemerkte. Er rückte seine goldene Brille zurecht. »Es tut mir Leid, aber diesen Gefallen kann ich Ihnen nicht tun. Das Verhältnis zu einem persönlichen Suk-Mediziner ist von Verantwortung und Verpflichtung geprägt ... ganz zu schweigen von den enormen Kosten.«
Der Baron verzog die Lippen. »Ich habe schon viele andere Ärzte ausprobiert, und ich würde es vorziehen, wenn die Behandlung vertraulich bleibt. Ich kann unmöglich auf dem normalen Weg einen dieser arroganten Profis anfordern. Ihr Suk-Arzt dagegen wäre durch seinen Eid der Verschwiegenheit gebunden, und niemand muss erfahren, warum er vorübergehend Ihren Haushalt verlassen hat.« Er bemerkte den flehenden Tonfall in seiner eigenen Stimme. »Ich bitte Sie – wo bleibt Ihr Mitgefühl?«
Calimar wandte den Blick vom dunklen Schrank ab. »Mitgefühl? Das ist ein interessanter Appell, den ich da aus Ihrem Munde vernehme, Baron. Ihr Haus war jedenfalls nicht bereit, uns bei unseren Problemen zu helfen, obwohl wir Sie in den letzten fünf Jahren immer wieder darauf angesprochen haben.«
Der Baron beugte sich vor. Seinen Gehstock hatte er sich schräg über den Schoß gelegt, sodass die Spitze, die mit Schlangengift präparierte Pfeile verschießen konnte, genau auf den Mann im weißen Anzug zielte. Eine Versuchung, der er kaum widerstehen konnte ... »Vielleicht könnten wir in dieser Angelegenheit zu einer Einigung gelangen.« Mit einem Blick auf seinen Mentaten forderte er de Vries auf, ihm eine Erklärung zu liefern.
»Um es in einem Wort zusammenzufassen, Baron«, sagte de Vries, »es geht um Geld. Die richesische Wirtschaft steckt in einer Krise.«
»Wie unser Botschafter wiederholt Ihren Abgesandten erläutert hat«, fügte Calimar hinzu. »Seit unser Haus das Monopol des Gewürzhandels verloren hat – vergessen Sie nicht, dass Sie uns abgelöst haben –, sind wir damit beschäftigt, unsere Wirtschaft auf eine neue Grundlage zu stellen.« Der Premierminister hielt den Kopf hoch erhoben und gab vor, noch nicht seinen ganzen Stolz verloren zu haben. »Anfänglich war der Niedergang von Ix ein Segen für uns, weil unser größter Konkurrent ausgeschaltet war. Doch unsere Finanzlage ist nach wie vor recht ... ungünstig.«
Die pechschwarzen Augen des Barons blitzten auf, als er sich an Calimars Verlegenheit weidete. Das Haus Richese stellte exotische Waffen und komplexe Maschinen her, es war auf Miniaturisierung und richesische Spiegel spezialisiert. Während der Revolte auf Ix hatte es einen kleinen, aber durchaus nennenswerten Marktanteil erobern können, der zuvor von ixianischen Firmen besetzt war.
»Vor fünf Jahren haben die Tleilaxu begonnen, wieder ixianische Produkte auszuliefern«, sagte de Vries mit eiskalter Logik. »Sie haben die Anteile schon wieder verloren, die Sie vor zehn Jahren dazugewonnen haben. Sie konnten sich nicht auf Dauer gegen die Konkurrenz ixianischer Technik durchsetzen, die nun wieder verfügbar ist.«
Calimar antwortete mit ruhiger Stimme. »Sie sehen also, dass wir in neue Produktionsanlagen investieren müssen.«
»Richese, Tleilax, Ix ... wir versuchen uns nicht in die Streitereien zwischen anderen Häusern einzumischen«, sagte der Baron seufzend. »Ich wünschte, der Landsraad könnte durchsetzen, dass endlich Frieden herrscht.«
Ärger belebte die Gesichtszüge des Premierministers. »Hier geht es um mehr als nur Streitereien, Baron. Es geht um unser Überleben. Viele meiner Agenten sind auf Ix verschollen und vermutlich nicht mehr am Leben. Es widert mich an, wenn ich nur daran denke, zu welchen Zwecken die Tleilaxu ihre Leichen benutzen könnten.« Erneut rückte er seine Brille zurecht. Schweiß glänzte auf seiner Stirn. »Außerdem sind die Bene Tleilax kein Haus. Der Landsraad würde sie niemals aufnehmen.«
»Dieser Unterschied tut nichts zur Sache.«
»Damit stecken wir in der Sackgasse«, gab Calimar bekannt und tat, als wollte er aufstehen. Gleichzeitig warf er einen weiteren Blick auf die ominöse Schranktür. »Ich habe ohnehin nicht geglaubt, dass sie bereit sind, den hohen Preis für unseren Suk-Arzt zu zahlen, ganz gleich, wie kompetent er ist.«
»Warten Sie ...« Der Baron hob die Hand. »Handelsvereinbarungen und militärische Bündnisse sind eine Sache – Freundschaft ist etwas ganz anderes. Sie und Ihr Haus waren in der Vergangenheit unser zuverlässiger Verbündeter. Vielleicht habe ich nur noch nicht das Ausmaß Ihrer Probleme verstanden.«
Calimar neigte den Kopf zur Seite und blickte den Baron abschätzend an. »Das Ausmaß unserer Probleme besteht in zu vielen Nullen und zu vielen Minuszeichen.«
Die schwarzen Augen zwischen den dicken Fettwülsten nahmen einen listigen Ausdruck an. »Wenn Sie mir Ihren Suk-Arzt schicken, Premierminister, werden wir die Sache noch einmal überdenken. Ich bin überzeugt, dass Sie mit großer Zufriedenheit auf unser finanzielles Angebot reagieren werden. Betrachten Sie es als Anzahlung.«
Calimar rührte sich nicht. »Ich würde das Angebot gerne jetzt hören.«
Als der Baron den unnachgiebigen Blick des Premierministers bemerkte, nickte er. »Was hatten wir beschlossen, Piter?«
De Vries nannte eine beträchtliche Summe als Entschädigung für den Dienstausfall des Suks, zahlbar in Form von Melange. Ganz gleich, welche Kosten dieser Arzt verschlang, das Haus Harkonnen konnte die zusätzlichen Mittel jederzeit aus den illegalen Gewürzvorräten bestreiten – notfalls auch durch eine Steigerung der Produktion auf Arrakis.
Calimar gab vor, über das Angebot nachzudenken, doch der Baron wusste, dass der Mann keine andere Wahl hatte, als es anzunehmen. »Der Suk wird sich unverzüglich auf den Weg nach Giedi Primus machen. Dieser Arzt, Wellington Yueh ist sein Name, hat Kybernetik studiert und ein Mensch-Maschine-Interface entwickelt, mit dem sich amputierte Gliedmaßen durch künstliche Teile ersetzen lassen. Eine Alternative zu den Ersatzorganen, die die Tleilaxu in ihren Axolotl-Tanks züchten.«
»›Du sollst keine Maschine nach deinem geistigen Ebenbilde machen‹«, zitierte de Vries das wichtigste Gebot, das auf Butlers Djihad zurückging.
Calimar erstarrte. »Unsere Patentanwälte haben die Angelegenheit gründlich geprüft und keine Verletzung der Bestimmungen feststellen können.«
»Es ist mir gleichgültig, worauf er spezialisiert ist«, sagte der Baron ungeduldig. »Alle Suk-Ärzte können auf ein großes Wissensreservoir zurückgreifen. Sie verstehen, dass diese Angelegenheit streng vertraulich behandelt werden muss?«
»Ihre Befürchtungen sind unbegründet. Der Innere Kreis der Suk-Schule besitzt peinliche medizinische Informationen über sämtliche Familien des Landsraads. Machen Sie sich deswegen keine Sorgen.«
»Ich mache mir eher Sorgen, dass jemand von Ihren Leuten etwas ausplaudert. Können Sie mir versprechen, dass Sie keine Einzelheiten über unsere Abmachung weitergeben? Das könnte auch für Sie zu peinlichen Situationen führen.« Die dunklen Augen des Barons schienen noch tiefer in seinem aufgequollenen Gesicht zu versinken.
Der Premierminister nickte steif. »Es freut mich, dass ich Ihnen behilflich sein konnte, Baron. Ich besitze das außergewöhnliche Privileg, einen engen Kontakt zu diesem Dr. Yueh zu haben. Ich möchte Ihnen versichern, dass er in der Tat eine beeindruckende Kapazität ist.«